Ouessantschafe

"von den Heubergwiesen"

 

Tipps für Ouessantneulinge:

 

Bevor man überhaupt in Erwägung zieht Schafe zu halten.....

...muss man:

  • Ein Buch über Schafe und deren Haltung lesen ;-) muss man nicht... man kann sich auch anderweitig informieren. Es kann nie schlecht sein vorab sich über Schafe ein Bild zu machen. Gerade in Sachen Futter sehr wichtig da Schafe Wiederkäuer sind und empfindlich auf Futterumstellung oder Überfressen reagieren. Alles was Zuviel angeboten wird ist prinzipiell schlecht... gerade auch für Ouessantschafe. In der Regel brauchen sie nur Heu/Gras/Wasser...
  • die Schafhaltung bei zuständigen Veterinäramt/Landwirtschaftsamt genehmigen lassen um als Nutztierhalter registriert zu sein und um eine Landwirtschaftliche Betriebsnummer zugeteilt zu bekommen. Diese braucht man z.B. beim Transport oder zum Anmelden der Schafe in seinem Betrieb.
  • genügend Fläche/Grundstück besitzen oder dazu pachten
  • einen Stall oder Unterstand bauen welches vor Regen schützt und Schatten spendet
  • genügend Heu organisieren... ich rechne mit ca. 1 KG-1,5 Heu am Tag pro Tier. Man muss auch damit rechnen, dass das Beste raussortiert wird. Das was nicht gefressen wird landet auf dem Boden. Schafe streuen sich selber ein :-)
  • Wassertrog, Heuraufe, Salzstein, Mineralstein organisieren
  • Einen Züchter vielleicht vorab besuchen und sich informieren
  • Schafe kaufen... bitte nur welche mit Ohrmarken und Begleitpapier!! Das ist Pflicht und man erspart sich Ärger...
  • Einen Bestandregister anlegen und auch führen. Pflicht!!!
  • Einen Stallbuch führen. Jede Medikamentengabe sollte dokumentiert werden dazu zählen auch Entwurmungen. Man kann auch Sachen wie Lammungen oder Klauen schneiden darin festhalten nur als Beispiel...